Nachhaltiges Wachstum.
Partnerschaft.

Harvest LTI ist Ihr Partner für langfristige,
konservative und nachhaltige Wertzuwächse
durch handverlesene Investments.

Kapitel 1: Über Uns

Personen & Partner

Martin Thies ist Unternehmer aus Tradition und Investor aus Überzeugung. Er stellt die dritte Generation eines Familienunternehmers dar. Als Unternehmer kennt Herr Thies den Druck des internationalen Wettbewerbs, den Preiskampf des deutschen Mittelstandes im In- und Ausland sowie die Herausforderung eines jeden Unternehmers, sein Kapital sinnvoll und langfristig zu investieren - denn Vermögen ist nicht nur ein Privileg, sondern vor allem eine Verantwortung. Herr Thies sieht die Börse als eine Chance, sich weltweit an weiteren erfolgreichen Unternehmungen außerhalb der Familiengruppe zu beteiligen. Deshalb ist es für ihn ein persönliches Anliegen anderen Unternehmern und Privatpersonen die Möglichkeit zu bieten, ihr Kapital mit einer transparenten, fairen und nachhaltigen Investmentstrategie anzulegen und sich an dem Wachstum der besten Unternehmen der Welt zu beteiligen.

Bastian Siegert analysiert im Jahr mehr als 300 Unternehmen aus 15 verschiedenen Branchen. Auf diese Weise werden wirtschaftliche Entwicklungen frühzeitig erkannt und in der Investmentstrategie berücksichtigt. Herr Siegert setzt auf konservative, aber stets zukunftsgerichtete Anlagestrategien. Neben der klassischen Bewertung von Fundamentaldaten analysiert Herr Siegert auch volkswirtschaftliche Parameter und

bewertet bilaterale und multilaterale Verträge. Mit diesem Verständnis für die Kombination aus Fundamentaldaten, politischer Einschätzungen und deren rechtlicher Überprüfung schafft Herr Siegert in der zahlenfokussierten Börsenwelt einen weiteren Wissensvorsprung. Herr Siegert ist Geschäftsführer des Family-Office der Familie Thies und Vorsitzender des Stiftungsrates der Helga & Klaus Thies Stiftung.

Volker Gelfarth ist einer der erfolgreichsten unabhängigen Aktien-Analysten im deutschsprachigen Raum. Er ist Chefanalyst zahlreicher etablierten Börsenpublikationen und seit 20 Jahren eine feste Institution für alle wertorientierten Anleger. Seither schafft er es, die Märkte Jahr für Jahr zu schlagen. Volker Gelfarth steht wie kaum ein anderer für die konservative, defensive und sicherheitsorientierte Aktienauswahl. Sein Leitmotiv „Investieren statt spekulieren“ hat er von Investmentlegenden wie Benjamin Graham, Peter Lynch und ganz besonders Warren Buffett, dem erfolgreichsten Investor der Welt. Herr Gelfarth studierte bereits in den 90er Jahren deren Prinzipien und entwickelte seine eigene Methode. Im Juni 2004 bedankte sich Warren Buffett persönlich bei Volker Gelfarth, dass er seine Analysen nutzen darf. Herr Gelfarth ist Vorsitzender des Anlageausschusses des Single-Family- Office der Familie Thies.

Martin Thies ist Unternehmer aus Tradition und Investor aus Überzeugung. Er stellt die dritte Generation eines Familienunternehmers dar. Als Unternehmer kennt Herr Thies den Druck des internationalen Wettbewerbs, den Preiskampf des deutschen Mittelstandes im In- und Ausland sowie die Herausforderung eines jeden Unternehmers, sein Kapital sinnvoll und langfristig zu investieren - denn Vermögen ist nicht nur ein Privileg, sondern vor allem eine Verantwortung. Herr Thies sieht die Börse als eine Chance, sich weltweit an weiteren erfolgreichen Unternehmungen außerhalb der Familiengruppe zu beteiligen. Deshalb ist es für ihn ein persönliches Anliegen anderen Unternehmern und Privatpersonen die Möglichkeit zu bieten, ihr Kapital mit einer transparenten, fairen und nachhaltigen Investmentstrategie anzulegen und sich an dem Wachstum der besten Unternehmen der Welt zu beteiligen.

Bastian Siegert analysiert im Jahr mehr als 300 Unternehmen aus 15 verschiedenen Branchen. Auf diese Weise werden wirtschaftliche Entwicklungen frühzeitig erkannt und in der Investmentstrategie berücksichtigt. Herr Siegert setzt auf konservative, aber stets zukunftsgerichtete Anlagestrategien. Neben der klassischen Bewertung von Fundamentaldaten analysiert Herr Siegert auch volkswirtschaftliche Parameter und bewertet bilaterale und multilaterale Verträge. Mit diesem Verständnis für die Kombination aus Fundamentaldaten, politischer Einschätzungen und deren rechtlicher Überprüfung schafft Herr Siegert in der zahlenfokussierten Börsenwelt einen weiteren Wissensvorsprung. Herr Siegert ist Geschäftsführer des Family-Office der Familie Thies und Vorsitzender des Stiftungsrates der Helga & Klaus Thies Stiftung.

Volker Gelfarth ist einer der erfolgreichsten unabhängigen Aktien-Analysten im deutschsprachigen Raum. Er ist Chefanalyst zahlreicher etablierten Börsenpublikationen und seit 20 Jahren eine feste Institution für alle wertorientierten Anleger. Seither schafft er es, die Märkte Jahr für Jahr zu schlagen. Volker Gelfarth steht wie kaum ein anderer für die konservative, defensive und sicherheitsorientierte Aktienauswahl. Sein Leitmotiv „Investieren statt spekulieren“ hat er von Investmentlegenden wie Benjamin Graham, Peter Lynch und ganz besonders Warren Buffett, dem erfolgreichsten Investor der Welt. Herr Gelfarth studierte bereits in den 90er Jahren deren Prinzipien und entwickelte seine eigene Methode. Im Juni 2004 bedankte sich Warren Buffett persönlich bei Volker Gelfarth, dass er seine Analysen nutzen darf. Herr Gelfarth ist Vorsitzender des Anlageausschusses des Single-Family- Office der Familie Thies.

Als depotführende Bank haben wir uns bewusst für die Augsburger Aktienbank entschieden, die Tradition und Sicherheit bestens verbindet. Langjährige Kunden schätzen die Augsburger Aktienbank als hervorragende Adresse im Wertpapier-, Geldanlage- und Kreditgeschäft mit besonders fairen Konditionen.

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Das Thema Compliance und Diskretion nehmen wir sehr ernst. Die FFP kontrolliert uns als ausführendes Haftungsdach bei all dem, was wir machen. Dadurch können wir uns vollständig auf unsere Anlagestrategie und unsere Partner konzentrieren.

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KAPITEL II: STRATEGIE

Konservative Wertzuwächse
– mit Aktien

Wir sehen die Börse als Mittel zum Zweck, um uns an den großartigsten Unternehmen der Welt zu beteiligen. Wir kaufen nicht bloß Aktien. Wir beteiligen uns an den besten Unternehmen der Welt. Wir spekulieren nicht. Wir investieren.

VON DEN BESTEN GELERNT
– von Omaha ins Frankenland.

Bei der Auswahl unserer Aktien liegt der Fokus auf konservativen Wertmaßstäben, die jeder Unternehmer aus seinen eigenen Erfahrungen kennt. Bei unserer Methode beziehen wir uns auf Benjamin Graham und Warren Buffett, Peter Lynch und Phil Fisher – vier der größten Investoren aller Zeiten. Diese vier Investoren haben gemeinsam, dass sie primär das Unternehmen analysieren und sich nicht für den Gesamtmarkt interessieren. Der Gesamtmarkt kann über- oder unterbewertet sein. Doch es lassen sich immer einzelne attraktive Investitionsmöglichkeiten finden.

Zitat: 1/6

Niemand war je in der Lage, die Börse vorherzusagen. Es ist eine totale Zeitverschwendung. In der von Forbes veröffentlichten Hitparade der Reichen der Welt war noch nie ein Börsentiming-Experte vertreten.

Peter Lynch

Fragen Sie nicht nach dem Preis, den Sie für ein Unternehmen zahlen, sondern nach dem Wert, den Sie für Ihr Geld bekommen.

Warren Buffett

Wenn man seine Aktie gut genug kennt, hören sich die meisten Verkaufsargumente ziemlich dämlich an.

Phil Fisher

Der Schlüssel zum erfolgreichen Investieren liegt nicht in der Frage, wie sehr eine Industrie die Gesellschaft beeinflusst oder ob sie wachsen wird, sondern darin, herauszufinden ob ein bestimmtes Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil hat und wenn ja, wie lange dieser anhalten wird.

Warren Buffett

Ein Investment liegt immer dann vor, wenn nach einer gründlichen Analyse in erster Linie Sicherheit und erst im Anschluss daran eine zufriedenstellende Rendite steht.

Benjamin Graham

Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde. Ich suche Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten ich überzeugt bin.

Warren Buffett

Unser Value-Ansatz in drei Schritten

1

ALLGEMEINE
UNTERNEHMENSBEURTEILUNG

Im ersten Schritt – der allgemeinen Unternehmensbeurteilung – identifizieren wir die besten Unternehmen der Welt in Bezug auf ihre Marktstellung, ihrer Produkte, ihrer Unternehmensgeschichte und ihrer Wachstumschancen. Hier identifizieren wir die Unternehmen mit einer dauerhaften monopolähnlichen Marktposition.

2

ÜBERPRÜFUNG DER MESSBAREN
QUALITÄTSKRITERIEN

Im zweiten Schritt überprüfen wir unsere erste, zum Teil noch subjektive Einschätzung anhand genau definierter Kriterien und Finanzzahlen. So sind wir in der Lage, eine genaue Aussage über die Qualität von Aktien und der Unternehmen zu treffen. Es gibt auch Unternehmen, die hervorragende Finanzzahlen haben, aber unsere subjektiven Kriterien der allgemeinen Unternehmensbewertung nicht 100%ig erfüllen. Bei besonders guten Zahlen beziehen wir diese Unternehmen ebenfalls in unsere engere Auswahl mit ein.

3

ERMITTLUNG DES WAHREN
UNTERNEHMENSWERTES

Erst danach – im dritten und letzten Schritt – schauen wir uns den wahren Wert des Unternehmens an und entscheiden darüber, ob wir die Aktie kaufen, halten oder verkaufen wollen. Wie im täglichen Leben wollen wir beste Qualität zu einem günstigen Preis erhalten. Wir suchen keine „teuren“ und auch keine „billigen“ Unternehmen, wir suchen „preiswerte“ Unternehmen.

Unsere Value-Kriterien

Unser Ranking-Modell

Die Einflussfaktoren unserer Value-Strategie lassen sich für unsere Investitionsentscheidung anschaulich kategorisieren. Anhand dieser Kategorien erstellen wir eine Rankingliste der besten Unternehmen. Nur die Top-Werte schaffen es in unsere Depots.

Unser Ranking-Modell

Zusammenfassend: es kommt bei der richtigen Aktienauswahl nicht auf komplizierte mathematische Modelle in der x-ten Ableitung an, sondern auf den gesunden Menschverstand und unternehmerisches Denken. Warren Buffett drückte es noch anschaulicher aus:

„Machen Sie es sich nicht unnötig schwer: Die Grundgedanken des Wertinvestments scheinen mir so einfach und naheliegend. Es kommt mir wie eine Verschwendung vor, zu studieren und einen Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften zu machen. Es ist ein bisschen so, als würde man acht Jahre lang das Priesterseminar besuchen und dann erfahren, dass die Zehn Gebote alles sind, was zählt.“

KAPITEL III: PARTNER WERDEN

Keine Kunden –
Partner

Unsere persönliche Betreuung ist bankenunabhängig und frei von externen Provisionen. Wir verstehen den Kunden als (Anlage-)Partner, der sich zusammen mit uns an den besten Unternehmen der Welt beteiligt. Als Investoren wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern den Unternehmer- und Anlegergeist an der Börse weiterleben.

Unsere Gebührenmodelle sind unternehmerisch gedacht.

Deshalb verzichten wird auf:

- verklausulierte Abrechnungssysteme
- oft unfaire High-Water-Mark-Regelungen
- eine Beratungsgebühr
- eine marktübliche Managementgebühr
- einen Ausgabeaufschlag, wie er bei Fonds üblich ist

Wir bleiben fair. Erst wenn unsere Partner Geld verdienen, partizipieren auch wir von dem gemeinsamen Erfolg.

KAPITEL IV: KONTAKT

Werden wir Partner
– reden wir

Sie erreichen uns wochentags unter der Telefonnummer
+49 931 / 61 56 37 10
oder per E-Mail an info@harvest-lti.de

Unsere Büroräume finden Sie in der
Würzburger Straße 1 in 97236 Randersacker

„Konservative Investoren schlafen gut.“

Phil Fisher

KAPITEL V: VERANSTALTUNGEN

Exklusiv und
relevant.

Für unsere Partner veranstalten wir exklusive Veranstaltungen. Traditionell verbinden wir die Hauptversammlung von Berkshire Hathaway, der Beteiligungsfirma von Warren Buffett und Charlie Munger, mit eigenen Seminaren zum klassischen Value-Investing.

Der Austausch unter unseren Partnern wird durch exklusive Einladungen zu Roundtables oder Fachvorträgen gefördert.

Login

Peter Lynch

Lynch nennt seine Methode „Eyes- and Ears-Investing“ womit er sinngemäß meint: Investiere mit Augen und Ohren! Er predigt die einfachen Anlage-Entscheidungen und setzt dabei auf kleinere Wachstumsunternehmen: Small Caps. Er ist ein klassischer Stockpicker und interessiert sich nicht für die Richtung des Marktes. Er investiert in jedem noch so schwierigen Umfeld in einzelne, attraktiv bewertete Unternehmen. Lynch bevorzugt – wie auch Warren Buffett – die Unternehmen mit Produkten, die einfache Konsumgüter darstellen und die jedermann kennt oder gebrauchen könnte. Er ist fest davon überzeugt, dass sich solche Kaufgelegenheiten in der unmittelbaren Nähe eines jeden Anlegers befinden. Viele seiner besten Investments entsprangen dabei dem gesunden Menschenverstand. Jeder kann nach seiner Auffassung im täglichen Leben nach neuen Produkten oder Geschäftskonzepten Ausschau halten und erstklassige Investments herausfiltern. Ähnlich wie Waren Buffett kauft Lynch nur wenige Technologieunternehmen, da er glaubt, deren Geschäft nicht zu verstehen. Von vermeintlichen Geheimtipps oder Turnaround-Aktien hält Lynch wenig.

Warren Buffett

Warren Edward Buffett, geboren am 30. August 1930 in Omaha, Nebraska (USA), ist der erfolgreichste Value-Investor aller Zeiten. Mit 11 Jahren kaufte er seine ersten Aktien. Als Teenager ließ er von Klassenkameraden außerhalb der Golfplätze verirrte Bälle einsammeln, um sie danach an Golfer zurück zu verkaufen. Später gab er kurzzeitig eine Zeitschrift für Pferdewetten heraus, trug Zeitungen aus und stellte gebrauchte Flipperautomaten in Friseurläden auf. Buffetts Geiz ist legendär. Für ihn sind 100 $ eben keine 100 $ heute, sondern 50.000 $ in 30 Jahren. Buffett hat den Effekt des Zinseszinses schon früh erkannt – in einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche anderen Dingen nachgehen. Den Stein der Weisen entdeckte Buffett später als Student bei seinem Professor Benjamin Graham, der es zuvor an der Wall Street zu gewisser Bekanntheit gebracht hatte. Buffett ist ausschließlich durch solide Value-Investments zum drittreichsten Menschen der Welt geworden. Das faszinierende an Buffetts Erfolgsgeschichte ist, das alles öffentlich geschieht. Seine Transaktionen werden in seinen Geschäftsberichten von ihm persönlich kommentiert und erklärt. Jeder Investor kann das Vorgehen von Buffett genau verfolgen und studieren. In seinen legendären „Briefen an die Aktionäre“ bekommt der Studierende die wesentlichen Dinge seines Value-Investmentstils vermittelt.

Phil Fisher

Phil Fisher konzentrierte sich ausschließlich auf potenzielle Wachstumsaktien zu einem guten Preis, um sich anschließend zurückzulehnen und die Aktien über einen langen Zeitraum zu halten. Fisher war ein Pionier der modernen Investment-Theorie. Phil Fisher gilt – neben Benjamin Graham - als einer der beiden großen Lehrmeister von Warren Buffett. Bereits im Jahre 1958 stellte er seine „Profi-Investment-Strategie“ vor, die auch nach mehr als vierzig Jahren nichts an Bedeutung und Gültigkeit eingebüßt hat. Fisher kaufte Aktien, bevor andere Investoren den Wert des Unternehmens erkannten und auch dann, wenn viele Investoren negativ zum Unternehmen eingestellt waren. Fisher war nicht daran interessiert, ob andere mit ihm einer Meinung waren. Ihm war wichtig, ob er sorgfältig recherchiert hatte und er sich über das Investment sicher war. Er kaufte Aktien während eines allgemeinen Rückgangs des Aktienmarkts oder wenn die Aktie zeitweise aufgrund eines schlechten Quartals oder wegen Geschäftsproblemen, die er für temporär hielt, fiel.

Warren Buffett

Warren Edward Buffett, geboren am 30. August 1930 in Omaha, Nebraska (USA), ist der erfolgreichste Value-Investor aller Zeiten. Mit 11 Jahren kaufte er seine ersten Aktien. Als Teenager ließ er von Klassenkameraden außerhalb der Golfplätze verirrte Bälle einsammeln, um sie danach an Golfer zurück zu verkaufen. Später gab er kurzzeitig eine Zeitschrift für Pferdewetten heraus, trug Zeitungen aus und stellte gebrauchte Flipperautomaten in Friseurläden auf. Buffetts Geiz ist legendär. Für ihn sind 100 $ eben keine 100 $ heute, sondern 50.000 $ in 30 Jahren. Buffett hat den Effekt des Zinseszinses schon früh erkannt – in einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche anderen Dingen nachgehen. Den Stein der Weisen entdeckte Buffett später als Student bei seinem Professor Benjamin Graham, der es zuvor an der Wall Street zu gewisser Bekanntheit gebracht hatte. Buffett ist ausschließlich durch solide Value-Investments zum drittreichsten Menschen der Welt geworden. Das faszinierende an Buffetts Erfolgsgeschichte ist, dass alles öffentlich geschieht. Seine Transaktionen werden in seinen Geschäftsberichten von ihm persönlich kommentiert und erklärt. Jeder Investor kann das Vorgehen von Buffett genau verfolgen und studieren. In seinen legendären „Briefen an die Aktionäre“, bekommt der studierende die wesentlichen Dinge seines Value-Investmentstils vermittelt.

Benjamin Graham

Benjamin Graham (1894–1976) gilt als der Urvater der Wertpapieranalyse, insbesondere des Value-Investments. Er wird als der Papst der Finanzanalyse betrachtet. Seine Bücher sind Klassiker der Finanzliteratur. „Intelligent Investieren“, als Erstausgabe bereits 1949 erschienen, ist auch heute noch ein Bestseller. Graham machte erstmalig aus der Thematik der Geldanlage eine regelrechte Wissenschaft mit nachvollziehbaren Regeln. Die Popularität Grahams, wie auch des Value-Investments, schwankt sehr stark mit den Aktienkursen. Bei steigenden Kursen werden Graham und sein Value-Ansatz oft vergessen, fallen sie, studieren die Analysten wieder seine Werke. Dies war auch in der jüngsten Börsenentwicklung wieder gut zu beobachten. In seinem zweiten Erfolgswerk „Security Analysis“ werden verschiedene Prinzipien für den Investor aufgestellt. Am wichtigsten ist die sogenannte Sicherheitsmarge (Margin of Safety): Der innere oder auch wahre Wert eines Unternehmens sollte über dem derzeitigen Marktwert liegen. Erst wenn der Börsenkurs deutlich unter dem wahren, inneren Wert notiert – es sich also um ein unterbewertetes Unternehmen handelt – gelangt das Unternehmen auf die Kaufliste. Wertpapieranalyse ist für ihn keine Kunst, sondern ein Zweig der Mathematik. Sein Ansatz ist rein mathematisch und hat den großen Vorteil der Objektivität und der Regelhaltigkeit.

Warren Buffett

Warren Edward Buffett, geboren am 30. August 1930 in Omaha, Nebraska (USA), ist der erfolgreichste Value-Investor aller Zeiten. Mit 11 Jahren kaufte er seine ersten Aktien. Als Teenager ließ er von Klassenkameraden außerhalb der Golfplätze verirrte Bälle einsammeln, um sie danach an Golfer zurück zu verkaufen. Später gab er kurzzeitig eine Zeitschrift für Pferdewetten heraus, trug Zeitungen aus und stellte gebrauchte Flipperautomaten in Friseurläden auf. Buffetts Geiz ist legendär. Für ihn sind 100 $ eben keine 100 $ heute, sondern 50.000 $ in 30 Jahren. Buffett hat den Effekt des Zinseszinses schon früh erkannt – in einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche anderen Dingen nachgehen. Den Stein der Weisen entdeckte Buffett später als Student bei seinem Professor Benjamin Graham, der es zuvor an der Wall Street zu gewisser Bekanntheit gebracht hatte. Buffett ist ausschließlich durch solide Value-Investments zum drittreichsten Menschen der Welt geworden. Das faszinierende an Buffetts Erfolgsgeschichte ist, dass alles öffentlich geschieht. Seine Transaktionen werden in seinen Geschäftsberichten von ihm persönlich kommentiert und erklärt. Jeder Investor kann das Vorgehen von Buffett genau verfolgen und studieren. In seinen legendären „Briefen an die Aktionäre“, bekommt der studierende die wesentlichen Dinge seines Value-Investmentstils vermittelt.

Auf Bewährtes setzen.
Auf Wachstum vertrauen.

UNSERE VALUE-KRITERIEN IM ÜBERBLICK

  • beständige, monopolähnliche Firmen. Unternehmen, die aller Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft ihre führende Rolle behaupten werden.
  • gute Marktstellung, bekannter Markenname. Starke Marken bilden einen Burggraben um ein Unternehmen. Dadurch sind die Eintrittsbarrieren für neue Unternehmen sehr groß.
  • gute Wachstumsmöglichkeiten. Produkte, die nahezu in der ganzen Welt benötigt werden und dadurch weiterhin enormes Wachstumspotenzial haben.
  • aktionärsfreundliches Management. Ehrliche Manager, die für ihre Aktionäre permanent Mehrwerte schaffen und die erwirtschafteten Gewinne sinnvoll einsetzen.
  • hohe Kapitalrendite. Nach Möglichkeit eine Eigenkapitalrendite von 20 oder 25% und mehr.
  • geringe Verschuldung. Wichtig ist die Kombination aus hoher Eigenkapitalrendite und geringen Schulden. Ein Verschuldungsgrad unter 50% ist ein guter Wert.
  • kontinuierliches Gewinnwachstum. Ein Unternehmen, das seit vielen Jahren die Gewinne gleichmäßig steigert, ist für die Zukunft sehr gut berechenbar.
  • hohe Gewinnmargen.
  • hoher Free-Cashflow. Um das Problem hoher Investitionen zu berücksichtigen, ziehen wir von dem Cashflow die Sachinvestitionen ab und erhalten einen Netto-Cashflow (Gewinne der Eigner), der dem Unternehmen zur Verfügung steht.
  • keine moralisch verwerflichen Unternehmen, denn Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig. Es gibt genügend großartige Unternehmen, die auch ohne das übermäßige Ausnutzen von Grauzonen, Umwelt und Menschheit erstklassige Renditen erwirtschaften und gleichzeitig unsere Qualitätskriterien erfüllen.